Westfalen und Hessen bietet einige interessante Natursteinvorkommen die wir für die Herstellung unserer Produkte verwenden. Ein paar davon möchten wir Ihnen gerne etwas näher vorstellen:


Eingebettet im Weserbergland, in der beliebten Ferienregion Nordhessens, laden nicht nur das Dornrößchenschloß Sababurg mit angeschlossenem Tierpark, das Wasserschloß Wülmersen oder die historischen Orte Trendelburg aber vor allem Bad Karlshafen zu einem Besuch ein.
Denn hier ist ein einzigartiges Material beheimatet. Der Wesersandstein. So haben wir es uns zur Aufgabe gemacht den lokalen Wesersandstein über die Grenzen hinaus bekannt zu machen.
Beim Abbau der Sandsteins unterscheidet man die Karlshafen-Schichten, die entlang der Weser vorkommen. Sie beherbergen den roten Wesersandstein. Der grau bis braun-beige Weserhartsandstein kommt vor allem in den Trendelburg-Schichten vor. Eins vereint aber die verschiedenen Materialien miteinander. Sie sind dicht und fest, weisen eine fein bis mittelfeine gleichmäßige Körnung auf und besitzen einen Quarzanteil von 85-99%. Hohe Druck und- und Abriebsfestigkeit machen ihn extrem Witterungsbeständig.
Der rote Wesersandstein besitzt eine feine Körnung ohne erkennbare Struktur. Vereinzelt sind weiß/gelbe Flecken in der Fläche, sogenannte "Sandlöcher", welche aber als typisch angesehen werden.
Der gerade Weserhartsandstein hat dieselbe Festigkeit, kann aber in Farbe und Struktur varriieren. In der Regel ist der Stein beige und weist eine graue Bänderung (Maserung) auf.
Vereinzelt werden beim Abbau Schichten mit stark gelblich, brauner Maserung gewonnen. Poliert man das Material entsprechend aus, kommt eine sehr schöne, holzähnliche Struktur zu Tage. Vorkommen hierfür sind sehr begrenzt und nicht immer verfügbar. Fragen sie nach.

Ein weiteres Material aus der näheren Umgebung ist der Anröchter Stein, irrtümlich auch Anröchter Dolomit genannt. Ein grün bis grün-blauer Kalkstein aus der Soester Börde.
Anröchter Stein ist ein Sedimentgestein, entstanden am Meeresboden unter warmen klimatischen Bedingungen. Fossile Einschlüsse bzw. Schalenreste von Schnecken, Schwämmen oder Pflanzen sind typisch und werden mit zunehmender Intensität der Oberflächenbearbeitung sehr schön "herausgearbeitet".
Der Stein ist frostsicher und bei sachgerechter Handhabung uneingeschränkt für den Aussenbereich geeignet. Vorsicht ist geboten bei der Verwendung von Streusalzen, da dies langfristig im Sockelbereich zu einer Oberflächen Abschalungen führen kann.

Vorzugsweise in den Farben schwarz oder blaugrau sind Granite hochfeste Tiefengesteine, die aufgrund ihrer Dichte, Widerstandfähigkeit und Polierfähigkeit für den dauerhaften Einsatz im Außenbereich uneingeschränkt eingesetzt werden können.